Nachrichten / Forum
 
Schreibheft 86, Februar 2016

SCHREIBHEFT 86 eröffnet mit einem unbekannten Text von Orson Welles über eine Reise durch Deutschland im Jahr 1950. Es folgen der Briefwechsel Henry James / Robert Louis Stevenson und ein Dossier über zwei ukrainische Futuristen ...
   INHALT: Orson Welles: Mystiker, Musiker, Militaristen. Eine Reise durch Deutschland im Jahr 1950. Mit einer Nachbemerkung von Gerd Schäfer / Henry James und Robert Louis Stevenson: Eine Freundschaft in Briefen (1884-1895). Übersetzt und kommentiert von Jan-Frederik Bandel / DIE LEBENDE LEICHE KUNST. Futurismus in der Ukraine - Mychail Semenko und Mykola Chwyljowyj. Zusammengestellt von Claudia Dathe / Jacques Decour: ... im Gefängnis. Eine Erzählung. Mit einer Nachbemerkung von Stefan Ripplinger / Olga Martynova: Flaschenpost versus Flaschenpost. Eine Rede

Schreibheft 85, August 2015

Schreibheft 85 eröffnet mit neuen Gedichten der niederländischen Dichterin Anneke Brassinga, der bereits in Schreibheft 72 ein eigenes Dossier gewidmet war.
   Im Mittelpunkt des Hefts steht ein von Aurélie Maurin und Norbert Lange zusammengestellten Dossier über französische Dichter, die u.a. darüber reflektieren, wie heutzutage avancierte Dichtung auf politische Ereignisse reagieren kann :  AUSSER SICH DIE POESIE - Sechs französische Sabotagen. Mit Pierre Alféri, Olivier Cadiot, Jean-Marie Gleize, Nathalie Quintane, Denis Roche und Christophe Tarkos.
   Außerdem: Gedichte, Zeichnungen, Briefe und Kollaborationen von Henri Michaux, Bernard Réquichot und Charles Bernstein.

THOMAS KLING
DIE GEBRANNTE PERFORMANCE

Lesungen und Gespräche
Ein Hörbuch

Am 1. April 2015 hat sich der Tod des Dichters Thomas Kling zum zehnten Mal gejährt. Ulrike Janssen und Norbert Wehr haben aus diesem Anlaß ein aus 4 CD's bestehendes Hörbuch mit den prägnantesten Lesungen und Gesprächen aus den Jahren 1984 bis 2001 publiziert. Ein umfangreiches Beibuch versammelt die wichtigsten Texte und Gespräche Klings über seine Auftritte, außerdem Stimmen u.a. von Marcel Beyer, Aris Fioretos, Durs Grünbein, Norbert Hummelt und Ferdinand Schmatz.
   Das Buch ist Mitte April im Lilienfeld Verlag, Düsseldorf, erschienen. Guy Helminger hat mit Norbert Wehr über Thomas Kling und das Hörbuch gesprochen: lesen ...

Schreibheft 84, Februar 2015

Schreibheft 84 steht ganz im Zeichen internationaler Dichtung. Es eröffnet mit drei unbekannten Photos von Rolf Dieter Brinkmann aus den Jahren 1959 bis 1962 und neuen Gedichten des Südafrikaners Charl-Pierre Naudé. Es folgen drei umfangreiche Dossiers über neue Dichtung aus Polen (WIDER DIE ERHABENHEIT, hg. von Esther Kinsky, mit Beiträgen der Dichter Miron Bialoszewski, Julia Fiedorczuk, Darek Foks, Jacek Guturow, Dariusz Sosnicki und Adam Wiedemann), über den französischen Dichter Emmanuel Hocquard (TACHES BLANCHES / BLANK SPOTS / WEISSE FLECKEN, hg. von Aurélie Maurin und Norbert Lange, mit Beiträgen u.a. von Charles Bernstein und Michael Palmer) und den niederländischen Blogger Jeroen Mettes (MOND. SUSHI. VOLVO, hg. von Daniel Rovers). Ein Essay von Marie-Luise Knott über die Notizbücher von Hannah Arendt samt einem Exkurs über Arendts Faulkner-Lektüre beschließt das Heft.

Schreibheft 83, August 2014

Ein mittel- und osteuropäischer Kosmos prägt Schreibheft 83: Ein Litauer und ein Russe, Jonas Mekas und Eugene Ostashevsky, beide in New York lebend, eröffnen das Heft. Beschlossen wird es von zwei Serben, David Albahari und Zarko Radakovic, der eine in Calgary, der andere in Köln lebend, die über Musik korrespondieren – und über das ehemalige Jugoslawien, über Thomas Bernhard und Peter Handke ...
   Auf die Gedichtzyklen von Mekas und Ostashevsky folgt eine Erzählung von Esther Kinsky über eine Reise auf die Krim (Auszug ...). Außerdem neue Songs und Gedichte des ukrainischen Dichters Serhij Zhadan.
   Im Mittelpunkt-Dossier stellen Olga Martynova und Oleg Jurjew die inoffielle Literaturszene im Leningrad der 1960er-80er Jahre vor. Darin u.a. eine großartige Entdeckung: Oleg Grigorjews Kurzroman „Ein Sommertag“, den Peter Urban, noch auf dem Sterbebett, für das Dossier übersetzt hat.
   Steffen Popp, aktueller Huchel-Preisträger, erinnert schließlich an den Ost-Berliner Dichter Uwe Greßmann, der ein Zeitgenosse der russischen Dichter war. Außerdem aus dem Nachlaß von Adolf Endler: eine „Information über Greßmann“.

Schreibheft 82, Februar 2014

Schreibheft 82 ist ein Heft ganz im Zeichen von Poesie als Übersetzung, von Übersetzern und ungewöhnlichen Übersetzungen.
   INHALT: IN DEN RUINEN DER ZUKUNFT - Lars Jakobsons marsianische Biographie (mit einem Essay von Thomas Fechner-Smarsly)   TOTAL TRANSLATION - Die Dichter Jerome Rothenberg, Haroldo de Campos und William Bronk (mit Beiträgen u.a. von Norbert Lange, Charles Bernstein und Stefan RipplingerDER ÜBERSETZERHELM - Inger Christensen: Äther, Peter Adolphsen: Der perfekte Text, Niels Lyngsø: Force Majeure. Übersetzungen aus dem Nachlaß von Hanns Grössel (mit Nachschriften von Peter Urban-Halle und Jürgen Ritte).
   Außerdem im selben Heft: Norbert Wehr im Gespräch mit Peter Handke und Žarko Radakovic über Vladislav Petkovic Dis (einen von Handke und Radakovic gemeinsam übersetzten serbischen Dichter), eine Laudatio von Hans-Christian Oeser auf Friedhelm Rathjen sowie ein Nachruf von Oleg Jurjew auf Peter Urban.